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Die Kürzung bei den Tageseinrichtungen für Kinder macht deutlich, wie unglaubwürdig CDU und FDP in der Familienpolitik sind. Gleiches gilt für die Familienzentren: Die Förderung der Familienberatung, Erziehungsberatung und Familienbildung wird um rund fünf Millionen Euro zusammen gestrichen. Damit wird allen Institutionen, die in Zukunft das Familienzentrum bilden oder mit diesem kooperieren sollen, der finanzielle Boden entzogen, während gleichzeitig die Anforderungen steigen.
Kinder- und Jugendpolitik
Die Landesregierung will den im Kinder- und Jugendfördergesetz vorgesehenen Ansatz im Landesjugendplan in Höhe von 96 Millionen Euro um 20,9 Millionen Euro kürzen. Konsequenz ist, dass Einrichtungen, die sich bisher durch Sonderregelungen, das Aufbrauchen der Eigenmittel oder mit Hilfe kommunaler Übergangsfinanzierungen über Wasser halten konnten, nun schließen müssen. Es werden weitere Stellen gestrichen werden müssen, die besonders diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hart treffen werden, die im Vertrauen auf die gesetzlichen Zusagen für die Übergangszeit auf Lohn verzichtet haben. Vielerorts haben die SPD-Fraktionen dazu bereits Resolutionen initiiert bzw. unterstützt und den Landtag aufgefordert, das aufgrund einer Volksinitiative verfasste Gesetz 1:1 umzusetzen.
Hannelore Kraft, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion
(Vorabveröffentlichung DIE KOMMUNALE, Ausgabe 1/2006 )
Weitere Informationen zum Landeshaushalt:
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