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SGK-Argumente Nr. 20


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SGK-Argumente Nr. 20
KulTour in der Provinz
Das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile

68 Seiten, geheftet,
Auflage 2006
ISBN bis 2007: 3-937541-04-7
ISBN ab 2007: 978-3-937541-04-4



Buchhandelspreis: EUR 8,00
Vorzugspreis für SGK-Mitglieder: EUR 5,00
(ab 10 Exemplaren: EUR 3,00)

Die Preise verstehen sich jeweils zuzüglich Versandkosten.

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KulTour in der Provinz heißt unsere Ausgabe in der SGK-Reihe „Argumente“, Ausgabe 20, in der u.a. Autoren aus einer Projektgruppe der SGK NRW Beiträge zum Thema „Kultur-Tourismus-Wirtschaftsförderung“ geschrieben haben. Sie beschreibt sowohl die Regionale Kulturpolitik und ihre positiven Ergebnisse als auch Einzelbeispiele aus kleineren Gemeinden in NRW. Die Beispiele zeigen, wie sehr es sich lohnt, im Verbund gemeinsam tätig zu werden. Denn das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Vorwort:

Was können Städte und Gemeinden insbesondere im ländlichen Raum tun, um ihre kulturellen Stärken und Schönheiten zu nutzen, um damit u. a. ihre Kaufkraft und ihre Attraktivitäten (stadtspezifisch und regional) zu stärken? Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich über mehrere Monate (2005/2006) eine SGK-Projektgruppe, die sich aus 10 kommunal- und kommunalpolitisch interessierten Menschen zusammensetzte - eine heterogene Mischung aus Haupt-und Ehrenamtlern aus allen Regionen Nordrhein-Westfalens. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe setzte sich das Ziel, auf der Basis eines Erfahrungsaustausches Handlungsvorschläge für Kommunen im ländlichen Raum zu erarbeiten, um vor Ort KulTour-Förderung zu unterstützen, weiter zu entwickeln und nachhaltig zu stabilisieren. Die Frage, wie man Kulturangebote und Tourismus/Touristen zusammenbringen kann, führte schließlich zu dem Begriff „KulTour". Einig war sich die Projektgruppe schnell darin, dass gerade die Wechselwirkung beider Bereiche zur Zukunftsfähigkeit einer Region maßgeblich beiträgt.

Ausgangspunkt der Diskussionen war die Analyse der im Münsterland stattgefundenen „Regionale 2004", einem kulturpolitischen (Förder-)lnstrument des Landes Nordrhein-Westfalen, um den Raum links und rechts der Ems in den Kreisen Steinfurt und Warendorf sowie der Stadt Münster weiterzuentwickeln. Im Blick nach vorne aber hatte die Arbeitsgruppe auch die sich in Vorbereitung befindende „Regionale 2006" im Bergischen Städtedreieck Wuppertal, Remscheid, Solingen.

Die wesentlichen Ziele der Arbeitsgruppe waren das Besondere der regionalen Unterschiedlichkeit herauszustellen und auf die spezifischen kulturellen Schätze einer Gemeinde, eines Kreises oder einer Region aufmerksam zu machen. Den Blick auf bisher ungeahnte Möglichkeiten der Wahrnehmung und der Präsentation regionalspezifischer Kulturangebote zu lenken, die sich zunehmend auch für einen weichen Tourismus lohnen und dabei die unabdingbar notwendigen Diskussion über den demographischen Wandel mit zu beachten.

Zügig und konsequent landete die Arbeitsgruppe bei den Themen „Zusammenarbeit" und „Vernetzung" sowie Synergieeffekte und Kommunikation als deren stabilisierende Elemente. Neben der Kooperations-Erfolgsgeschichte „Regionale 2004" wurden dabei zahlreiche gute Beispiele kreativer Allianzen deutlich. Das gilt zwischen benachbarten Gemeinden, auf Kreisebene, in einer Region oder durchaus auch Landesgrenzen überschreitend im Zusammenhang mit Städttepartnerschaften. Zu allen Bereichen finden sich im Folgenden konkrete Beispiele, die deutlich machen, wie sehr es sich lohnt, im Verbund gemeinsam tätig zu werden. Es wird aber auch darauf eingegangen, über welche Fragen sich die Beteiligten vorab verständigen sollten, damit in der Umsetzung nachbarschaftlicher Zusammenarbeit aus der Summe aller Teile tatsächlich mehr als das Ganze werden kann.

Eine lebendige Kulturszene, ob geprägt durch ihre traditionellen Ausdrucksformen oder in inno-vativer Ausformung, interessiert Menschen aller Altersstufen. In einer Welt, von der wir spätestens seit Frank Schirrmachers „Methusalem-Komplott" wissen, dass wir immer älter und immer bunter werden (mit immer größeren subkulturellen Differenzierungen), kommt man an der intensiven Auseinandersetzung mit der Zielgruppe „Best Agers" bzw. „junge Alte" nicht mehr vorbei. Deshalb war für die Projektgruppe die Zusammenarbeit mit dem Institut für Bildung und Kultur an der Akademie Remscheid besonders bereichernd. Das Institut koordiniert und begleitet u. a. derzeit im Auftrag des Ministeriums für Generationen, Familien, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen wissenschaftlich das Projekt „mehrkultur 55 plus". Erkenntnisse aus dem Projekt bilden die Basis für Anregungen, um vor allem ältere (aber auch jüngere) Zielgruppen für Kulturangebote zu begeistern.

Nachbarschaftliche Zusammenarbeit im Kreisgebiet stellt die Beteiligten, ob Bürgermeister, Dezernenten, Landräte, die Gemeinderäte und Kreistage vor echte Herausforderungen. Diese gilt es anzunehmen und zu bewältigen, damit gemeinsam Erfolgsgeschichte geschrieben werden kann. Auch hiermit hat sich die Projektgruppe auseinandergesetzt und in einem Beitrag Erkenntnisse aus dem Alltag zusammengetragen.
An dieser Stelle sprechen wir allen Beteiligten den Dank für die Mitarbeit an dieser Handreichung aus. Besonders verlässlich war für uns alle die professionelle Unterstützung durch unsere Referentin Johanne Fuchs. Dass in dieser Handreichung nicht alle Argumente abschließend ihren Platz finden bzw. finden können, muss vorausgesetzt werden. Gleichwohl hofft die Projektgruppe, dass die Nutzerinnen und Nutzer dieser Veröffentlichung Anregungen finden, um vor Ort „KulTour in der Provinz" zu fördern. Gerne stehen die Autorinnen und Autoren der Beiträge zur Verfügung, um gemeinsam mit Kulturinteressierten ein Bündnis für KulTour zu schmieden.

Düsseldorf, September 2006

Dr. Angelika Kordfelder 
Bürgermeisterin, Rheine    

Bernhard Daldrup
Landesgeschäftsführer der SGK NRW

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Inhaltsverzeichnis:

  • Vorbemerkungen
  • 1.  Überblick über das NKF
    • Systematik der kommunalen Haushaltswirtschaft
    • Rahmenbedingungen und Ziele des NKF
    • Aufbau des Haushaltsplans im NKF
    • Die Eröffnungsbilanz als tragende Säule
    • Struktur und Bedeutung der Ergebnis-und Finanzrechnung
    • Jahresabschluss und Eigenkapital
    • Haushaltssicherung im NKF
    • Politische Steuerung durch das NKF
    • Ergebnis- und Finanzplan als Planungskomponenten
    • Erfassung und Bewertung der Infrastruktur als Bürgerinformation und Steuerungszweck für die Zukunft
    • Aufgabenkritik
    • Konzernbericht als Eckpfeiler der strategischen Steuerung
  • 2. NKF in der Praxis
    • Leistungen und Produkte
    • Allgemeine und spezifische Bewertungsfragen
    • Sonderposten und Rückstellungen
    • Fallstudie Eröffnungsbilanz
    • Organisationsreform von Rat und Verwaltung
  • Glossar
  • Autor

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Autoren/Autorinnen:
  • Dr. Angelika Kordfelder, Rheine
    Bürgermeisterin, Rheine
  • Claus-Uwe Derichs, Ahlen
    Beigeordneter a.D.
    Rechtsanwalt
  • Jürgen Dreiner-Wirz, Lindlar
    Bau- und Vermessungstechniker, Geograf und Kunsterzieher
  • Thorsten Klute, Versmold
    Bürgermeister, Versmold
  • Dr. Ernst Kratzsch, Rheine
    Erster Beigeordneter und Baudezernent
  • Udo Schiefner, Kempen
    Leiter Qualitätssicherung (Brauerei)
  • Imma Schmidt, Kempen
    Freie Fachjournalistin
  • Michael Schult, Arnsberg
    Dipl.Ing. für Raumplanung
    Technischer Angestellter im Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Unna
  • Gerda Sieben, Remscheid
    Leiterin der Instituts für Bildung und Kultur e.V. (IBK), Remscheid
  • Bernd Stute, Vlotho
    Bürgermeister, Vlotho
  • Roland Thomas, Düsseldorf
    Hauptreferent beim NW Städte- und Gemeindebund, Düsseldorf
  • Regina Wachowiak, Hiddenhausen
    Dipl. Verw.-Wirtin
  • Bernd Weber, Rheine
    Leiter des Presse- und Partnerschaftsreferat der Stadt Rheine

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