SGK-Online
Bundes SGK
Wir über uns
Service & Infos
Tipps & Hinweise
Schwerpunkt Grundsicherung für Arbeitsuchenden nach dem SGB II
Schwerpunkt Kinder sind unsere Zukunft
Schwerpunkt Demografischer Wandel
Schwerpunkt Gemeindefinanzen
Schwerpunkt Kommunen & Europa
Rechtsextremismus bekämpfen!
Aktivitäten Bundes-SGK
Beschlüsse Bundes-SGK
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Kommunalwahlen & Direktwahlen
Termine
Wahl 2005
Links
Kontakt
Impressum
SGK Baden-Württemberg
SGK Bayern
SGK Berlin
SGK Brandenburg
SGK Bremen
SGK Hamburg
SGK Hessen
SGK Mecklenburg-Vorpommern
SGK Niedersachsen
SGK Nordrhein-Westfalen
SGK Rheinland-Pfalz
Saar-SGK
SGK Sachsen
SGK Sachsen-Anhalt
SGK Schleswig-Holstein
SGK Thüringen
Sozialdemokratische Kommunal-Akademie
SGK-Online
spd.de meineSPD.net demo-online.de
Wahlen in Bremen & Bremerhaven 2007


Am 13. Mai 2007 hat die Wahl zur Bremischen Bürgerschaft (Landtag) in der Hansestadt Bremen und Bremerhaven stattgefunden. Die Ergebnisse sind unter www.statistik.bremen.de abrufbar. Die Wahl zur Bremischen Bürgerschaft gilt für die deutschen Wahlberechtigten im Wahlbereich Bremen zugleich als Wahl zur Stadtbürgerschaft Bremen als kommunaler Vertretungskörperschaft im Land Bremen für die Stadt Bremen. Nach der Auszählung der abgegebenen Stimmen der deutschen Wahlberechtigten wurden die Stimmen der ausländischen EU-Bürgerinnen und EU-Bürger ausgezählt, die nur bei der Wahl zur Bremischen Stadtbürgerschaft wahlberechtigt waren. Zugleich wurde auch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bremerhaven neu gewählt.

1. Die Wahlbeteiligung bei der Wahl zur Bremischen Stadtbürgerschaft ist von 62,2 % im Jahr 2003 auf 57,0 % bei der Wahl am 13. Mai 2007 gesunken. Von 15.290 ausländischen Unionsbürgern in der Stadt Bremen machten gegenüber 2003 (26,5 %) in 2007 nur noch 16,1 % von ihrem Kommunalwahlrecht Gebrauch. Die Wahlbeteiligung bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung in Bremerhaven lag bei 51,5 % gegenüber 51,1 % im Jahr 2003.

2. Die SPD verlor bei der Wahl zur Stadtbürgerschaft 5,2 Prozentpunkte gegenüber 2003. Sie erreichte 37,2 % der Wählerstimmen. Sie bleibt weiterhin stärkste Partei und erhält 27 von insgesamt 68 Mandaten. In Bremerhaven verlor die SPD 2,2 Prozentpunkte gegenüber 2003. Sie erhielt 33,6 % der Wählerstimmen und 16 der 48 Mandate in der Stadtverordnetenversammlung.

3. Die CDU verlor bei der Wahl zur Stadtbürgerschaft 3,7 Prozentpunkte gegenüber 2003. Sie erhielt 25,7 % der gültigen Stimmen und erreichte 19 Mandate. In Bremerhaven musste sie wesentlich höhere Verluste von 6,3 Prozentpunkten hinnehmen. Dort bekam sie 23,7 Prozent der gültigen Stimmen und erhält 12 Mandate in der Stadtverordnetenversammlung.

4. Die Grünen konnten nach 2003 erneut hohe Gewinne verbuchen. Gegenüber 2003 konnten sie ihr Wahlergebnis um 2,9 Prozentpunkte auf 17,4 % steigern. Sie erhalten 12 Mandate in der Stadtbürgerschaft. Auch in Bremerhaven gewannen die Grünen 1,3 Prozentpunkte hinzu und erreichten mit 12,6 % der gültigen Stimmen 6 Mandate in der Stadtverordnetenversammlung.

5. Die FDP konnte mit 5,4 % der gültigen Stimmen wieder in die Bremer Stadtbürgerschaft einziehen und erhält dort 4 Mandate. 2003 erreichte sie nur 3,9 %. In Bremerhaven konnte die FDP ihr Ergebnis von 2003 mit 7,4 % der gültigen Stimmen um weitere 2,2 Prozentpunkte verbessern und erreichte 9,6 % und 5 Mandate in der Stadtverordnetenversammlung.

6. Die DVU konnte sich in Bremen auch in 2007 mit 2,2 % der Stimmen bei der Wahl zur Stadtbürgerschaft nicht durchsetzen. In Bremerhaven erreichte sie bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung noch 5,5 % der gültigen Stimmen und erhält 3 Mandate. Sie musste allerdings Verluste in der Höhe von 2,6 Prozentpunkten gegenüber 2003 hinnehmen.

7. Die Linke hat als Nachfolgepartei der PDS bei der Wahl zur Bremischen Stadtbürgerschaft mit 8,7 % der gültigen Stimmen gegenüber 2003 um 6,9 Prozentpunkte zugelegt und zieht mit 6 Mandaten in die Stadtbürgerschaft ein. Bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung in Bremerhaven konnten sie auf Anhieb 6,1 % der gültigen Stimmen erreichen und erhalten damit 3 Mandate.

8. Die Liste „Bürger in Wut" (BIW), eine Nachfolgeliste der nicht mehr angetretenen SCHILL-Partei, trat nur zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung in Bremerhaven an. Dort erreichte sie allerdings 5,4 % der gültigen Stimmen und erhält ebenfalls 3 Mandate. Bei der Wahl zur Bremischen Bürgerschaft konnten sie im Wahlbereich Bremerhaven 4,99 % der gültigen Stimmen erhalten und wären so beinahe in die Bremische Bürgerschaft (Landtag) eingezogen.

9. Sonstige Parteien erhielten bei der Wahl zur Bremischen Stadtbürgerschaft 3,4 % der gültigen Stimmen. Bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung in Bremerhaven erhielten sie 3,5 % der gültigen Stimmen.

Quelle: Statistisches Landesamt Bremen

Wahlberichterstattung der Bundes-SGK
zu den
Kommunalwahlen zur Bremischen Stadtbürgerschaft
und der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bremerhaven
am 13. Mai 2007
[PDF-Datei 49 KB]

Die Ergebnisse der Wahl zur Bremischen Bürgerschaft (Landtag) sind unter www.statistik.bremen.de  abrufbar.

Interaktiv
Druckansicht
Weitere Seiten
Direktwahlen in Sachsen am 22. Juni 2008 (Neuwahlen)
Kommunalwahlen am 08. Juni 2008 in Sachsen
Direktwahlen in Sachsen am 08. Juni 2008
Kommunalwahlen Schleswig-Holstein 2008
Direktwahlen zum Amt des Landrates in Schleswig-Holstein
Stichwahlen in Bayern am 16. März 2008
Kommunalwahlen Bayern 2008
Direktwahlen in Bayern am 02. März 2008
Wahlen in Hamburg am 24. Februar 2008
Wahlen in Bremen & Bremerhaven 2007
Kommunalwahlen & Direktwahlen Sachsen-Anhalt 2007
Direktwahlen in Sachsen-Anhalt 2007
Direktwahlen in Niedersachsen 2006
Wahlen in Berlin am 17. September 2006
Kommunalwahlen Niedersachsen 2006
Direktwahlen Thüringen 2006
Kommunalwahlen Hessen 2006
Direktwahlen am 18. September 2005
Direktwahlen in NRW 2004
Kommunalwahlen Nordrhein-Westfalen 2004
Kommunalwahlen Thüringen 2004
Kommunalwahlen Baden-Württemberg 2004
Kommunalwahlen Mecklenburg-Vorpommern 2004
Kommunalwahlen Rheinland-Pfalz 2004
Kommunalwahlen Saarland 2004
Kommunalwahlen Sachsen 2004
Kommunalwahlen Sachsen-Anhalt 2004
Bürgerschaftswahl und Bezirksversammlungs-wahlen Hamburg 2004
Kommunalwahlen Brandenburg 2003
Kommunalwahlen Schleswig-Holstein 2003
Kommunalwahlen Bayern 2002

Bundes-SGK
Stresemannstr. 30
10963 Berlin

Tel.: 030 / 25993-960 Fax: 030 / 25993-970
E-Mail direkt

© Bundes SGK - 2008  E-Mail direkt