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Am 1. Januar 2007 hat Deutschland für sechs Monate die Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union (EU) übernommen. Im Rahmen dieser Präsidentschaft hatte Deutschland zu einem informellen Ministertreffen der für Stadt- und Raumentwicklung zuständigen Ministerinnen und Minister am 24. und 25. Mai 2007 nach Leipzig eingeladen. Das politische Leitthema lautete "Die europäische Stadt und ihre Region stärken - Wettbewerbsfähigkeit, sozialen und territorialen Zusammenhalt in den Städten und Regionen Europas entwickeln". Mit diesem Leitthema hat die deutsche Ratspräsidentschaft an die Beschlüsse des Europäischen Rates zur nachhaltigen Entwicklung angeknüpft und sie konkret auf die räumliche Entwicklung von Stadtquartieren, Städten und Regionen bezogen.
Die zentralen Ergebnisse des informellen Ministertreffens wurden in zwei politischen Dokumenten zusammengefasst, die anlässlich der Konferenz verabschiedet wurden: die „Leipzig Charta" zur nachhaltigen europäischen Stadt und die „Territoriale Agenda" der EU. Für diejenigen von Euch, die mit der räumlichen Planung befasst sind, bieten beide Dokumente eine interessante Zusammenschau übergeordneter Leitziele für diesen Bereich. Die Dokumente und weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
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