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SGK fordert gemeinsame Anstrengungen von Bund, Land und Kommunen
Für den Landesvorstand der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik Baden-Württemberg (SGK) liegen die Prioritäten beim Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen auf der Ausweitung von Qualität und Quantität. Auf seiner Sitzung in Stuttgart forderte der SGK Landesvorstand gemeinsame Anstrengungen von Bund, Ländern und Kommunen, um die notwendigen Investitionen für den Ausbau der Bildungs- und Betreuungsangebote für die Kleinsten sicher stellen zu können.
Dazu erklärt SGK-Vorstandsmitglied und Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim aus Schwäbisch Hall: „Die Beschlüsse der Regierungskoalition weisen mit der Einführung eines Rechtsanspruchs auf einen Krippenplatz ab dem ersten Jahr bis 2013 und mit dem bedarfsgerechten Ausbau der Betreuungseinrichtungen den richtigen Weg. Aus kommunaler Sicht ist dabei entscheidend, das wir hierfür auch die entsprechenden Sach- und Personalressourcen erhalten.“
Oberbürgermeister Pelgrim weiter: „Bildung ist Zukunft – für jedes Kind, für unsere Gesellschaft, für unsere Städte und Gemeinden. Dabei bleibt es unser Ziel, dass Bildung grundsätzlich und zwar von Anfang an kostenfrei ist, doch als kommunalpolitisch Verantwortliche wissen wir auch Prioritäten zu setzen. Zunächst müssen die Qualität und der bedarfsgerechte Ausbau Vorrang haben. Für Eltern, das zeigt die kommunale Praxis, sind die Qualität und das bedarfsgerechte Angebot entscheidend und weniger ein bisher moderater Kindergartenbeitrag, der im Durchschnitt gut 10 Prozent der Einrichtungskosten abdeckt. Angebot und Qualität sind der erste Schritt auf dem Weg zu mehr Chancengerechtigkeit und mehr Familienfreundlichkeit, dann kommt die Beitragsfreiheit. Und weil Bildung bei unseren Kleinsten beginnt, sollte die Umsetzung dieses Ziels mit dem ersten und nicht mit dem letzten Kindergartenjahr beginnen.“
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