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Unterschriftenaktion für die Landesförderung der Jugendsozialarbeit an Schulen
„Wir werden gemeinsam mit den Kommunen die Jugendsozialarbeit an allen Schularten, vor allem aber an den Hauptschulen, stärken.“ Dieser Ankündigung aus dem Koalitionsvertrag der CDU-/FDP-Regierung für die laufende Legislaturperiode sind noch keine Taten gefolgt. Nach wie vor halte die Landesregierung an dem Ausstieg aus der Landesförderung der Jugendsozialarbeit an Schulen fest und verschenke damit auch europäische Fördergelder aus dem Europäischen Sozialfonds, so der SGKLandesvorsitzende und Schwäbisch Haller Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim. Dabei werde der wichtige Beitrag der Schulsozialarbeit zur individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen und zur Verbesserung des Schulklimas auch von Mitgliedern der Landesregierung und ihrer Landtagsfraktionen nicht in Frage gestellt.
Die Fortführung der ursprünglich auch von Seiten des Landes mitfinanzierten Schulsozialarbeit wird allein den Kommunen und Schulträgern überantwortet. Das Angebot der Schulsozialarbeit hängt damit allein von der Finanzkraft der Schulträger ab, nicht aber von dem örtlichen Bedarf. Pelgrim: „Die SGK Baden-Württemberg will die Landesregierung nicht aus ihrer Verantwortung entlassen. Die Schulsozialarbeit ist nicht irgendeine Jugendhilfeaufgabe sondern Bestandteil des Schulalltags und daher eine Landesaufgabe.“ Mit der Unterschriftenaktion fordern die sozialdemokratischen Kommunalpolitiker die Landesregierung auf, sich wieder an der Finanzierung der Schulsozialarbeit zu beteiligen, um ein bedarfsgerechtes Angebot für alle Schularten zu ermöglichen.
Die Unterschriftenlisten werden in der SGK-Geschäftsstelle gesammelt und an die
Landesregierung übergeben.
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